Babyzahnpflege – unser 6 Punkte-Programm für Säuglinge

 

1

Becher statt Nuckelflasche

Sobald ein Kind ein Jahr alt ist, empfiehlt es sich, statt der Nuckelflasche einen Trinkbecher zu benutzen. Die Kleinen lernen schnell – am besten mit Wasser,das macht keine Flecken. So gewöhnt sich das Kind daran, dass Trinken dem Durstlöschen dient und kein Nuckelersatz ist.

2

Wasser und ungesüßter Tee

Viele Getränke „ohne Zuckerzusatz“ enthalten dennoch viel Zucker. Dazu zählen gesüßte Tees, Instanttees, (mit Wasser verdünnte) Fruchtsäfte. Der Zucker ist schädlich für die Zähne. Besser ist es Wasser oder ungesüßte Tees anzubieten. Sie löschen Durst viel besser und verhindern eine Gewöhnung des Kindes an zuckerhaltige Ernährung.

 

3

Fünf Mal essen ist genug

Viele kleine Kinder erhalten permanent Nahrung. Durch das ständige Essen und Trinken entsteht im Mund des Kindes ein „saures Klima“ (ph-Wert < 6). Dieses begünstigt Karies, da Bakterien, die Karies auslösen, sich gerne im sauren Umfeld bewegen.

4

Den ersten Milchzahn pflegen

Sanfte Zahnpflege beginnt schon ab dem ersten Milchzahn. Hier sind die Eltern gefragt. Auf dem Schoß von Mama oder Papa erfährt das Kind körperliche Geborgenheit und fühlt sich wohl. Das abendliche Putzen mit einer weichen Zahnbürste wird zum Ritual. Eine linsengroße Menge Kinderzahnpasta mit Fluorid unterstützt wirkungsvoll. Zum Schluss der liebevolle Blick des Erwachsenen, ob alle Zähne wirklich sauber sind – fertig ist die ideale Zahnpflege für Säuglinge.

 

5

Es muss nicht immer Süßes sein

Statt des Bonbons oder Schokoriegels ist es besser, Alternativen wie Karotten, Gurken o.ä. anzubieten. Sollten es doch einmal Süßigkeiten sein, empfehlen wir die Produkte, die mit dem → Zahnmännchen ausgezeichnet sind.

6

Fluor schützt

Sowohl zahnmedizinische Wissenschaftler, als auch Verbraucherschützer wie die Stiftung Warentest bestätigen: Fluoride sind sinnvoll. Sie haben zu einem sehr deutlichen Rückgang von Karies bei Kindern und Jugendlichen geführt. Als Zahnärztinnen sagen wir: Wie überall im Leben bestimmt die Dosis, ob ein Stoff für die Gesundheit gut oder schlecht ist. Eine so genannte Fluorose entsteht bei der Einnahme von zu viel Fluorid. Sie kommt hierzulande (fast) nicht vor. Viele Kinder in unserem Land haben – auch ohne zusätzliche Fluoridzufuhr – weiße Stellen an den Schneidezähnen. Sie können auch Resultat von etwas zu viel Fluor ein, sind aber völlig harmlos. Gibt es Fluor-Vergiftungen? Hierzu ein Beispiel: ein etwa fünfjähriges und rund 20 kg schweres Kindes, müsste den Inhalt einer kompletten Erwachsenen-Zahnpastatube aufessen, um – im Extremfall – Vergiftungserscheinungen zu zeigen.

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